Kennerspiel des Jahres

Neben den beiden schon bekannten Kritikerpreisen „Spiel des Jahres“ und „Kinderspiel des Jahres“  hat der Verein „Spiel des Jahres e.V.“ 2011 einen weiteren Preis ins Leben gerufen: den Preis „Kennerspiel des Jahres“. In den Jahren zuvor wurde die Auszeichnung ab 2006 als Sonderpreis „Komplexes Spiel“ und 2010 für ein Jahr als „Spiel des Jahres plus“ vergeben. Hintergrund dieses neuen Preises ist der Versuch, ein ganz spezielles Publikum anzusprechen, welches beim Spiel des Jahres nicht unbedingt vor Spannung vom Hocker fällt.

Kennerspiel des Jahres 7 Wonders

Das erste Kennerspiel des Jahres war 7 Wonders von Repos

Die Auszeichnung „Spiel des Jahres“ richtet sich an Familien mit Gelegenheitsspielern, die einfach Spaß an spannenden Spielen haben. Das Kinderspiel des Jahres konzentriert sich, wie schon der Name sagt, auf Kinderspiele. Das Kennerspiel des Jahres dagegen ist als Empfehlung für Vielspieler gedacht, die an komplexen, strategischen und langwierigen, spannenden Spielen interessiert sind. Ebenso wie die beiden anderen Spielpreise soll auch das „Kennerspiel des Jahres“  eine Kaufempfehlung für interessierte Spieler sein.

Die Jury ist ausschließlich mit Fachjournalisten besetzt, die über einen längeren Zeitraum hinweg bei Rundfunkanstalten, Zeitschriften und Zeitungen mit dem Thema Spiele beschäftigt waren und intensiv über Spiele Informationen eingeholt haben, um darüber berichten zu können. Nur wer auf diese Art und Weise seine Kompetenz und Urteilsfähigkeit nachgewiesen hat, wird in die Jury berufen.

Bei der Bewertung bezieht die Jury alle Neuerscheinungen des laufenden und vorangegangenen Jahres aus dem Bereich Kennerspiele ein. Die Wahl der Spiele findet in zwei unterschiedlichen Durchläufen statt, wobei es sich beim ersten Durchlauf um einen Informationslauf handelt, beim Zweiten um einen Wertungslauf. Nach Abschluss der beiden Durchläufe erstellt die Jury eine Empfehlungsliste, wobei aus allen bewerteten Spielen drei Spiele für den Kritikerpreis „Kennerspiel des Jahres“ nominiert werden. Welches Spiel den Hauptpreis gewinnt, entscheidet sich erst am Vorabend vor der Bekanntgabe der Preisträger.

Die Bewertung der Spiele basiert auf insgesamt vier Bereichen. Zum einen wird die Spielidee, mit dem Gedanken des Spielewertes, der Spielbarkeit und der grundsätzlichen Idee gewertet. Dies wird begleitet von der Regelgestaltung, der Verständlichkeit, sowie Übersichtlichkeit und Aufbau. Das Layout wird, unter Berücksichtigung von Spielplänen, Regeln und der Kartongestaltung ebenso in Augenschein genommen wie das Design mit Funktionalität und Verarbeitung.

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