Kartenspiele

Über die Entstehung der Spielkarten gibt es eine Vielzahl von Vermutungen und Spekulationen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die ersten Spielkarten in Zentralasien das Licht der Welt erblickten. Die offizielle und dokumentierte Geschichte der Spielkarten begann im 10. Jahrhundert mit den Chinesen, die begannen, Domino-Papiere zu mischen und für ein Spiel zu verteilen. Die Kartenspiele mit vier verschiedenen Kartenfarben entstanden im Islam, der älteste Hinweis auf europäische Spielkarten stammt aus dem Jahr 1377. Es gab also schon Karten, bevor das Pokern erfunden wurde. Das heute verwendete Design der Spielkarten ist von den französischen Karten abgeleitet, von den Franzosen haben wir also Pik, Kreuz, Karo und das Herz übernommen.

Spielkarten und Kartenspiele

Hintergrund war die Produktion der Karten, die durch kontrastarme Symbole einfach, schnell und preiswert hergestellt werden konnten. So wie heute die anglo-amerikanischen Karten, die gleichzeitig für Poker und Black Jack verwendet werden können, den Markt überschwemmen, so geschah dies von Jahrhunderten mit den französischen Karten, die sehr schnell in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Zunächst wurden die Karten Standard in England und den britischen Kolonien, von dort aus eroberten sie den amerikanischen Markt. Zu dieser Zeit nutzte man in den übrigen Ländern Europas noch Karten mit anderen Symbolen. So trugen die Karten in Deutschland Herz, Blatt, Eichel und Glocken, in der Schweiz Schild, Rose, Eichel und Glocken, in Spanien und dem Mittelmeerraum Schwert, Münzen, Lanze und Becher sowie Becher, Münzen, Schwert und Stock im adriatischen Italien.

Seit etwa 1800 produzieren die Amerikaner ihre eigenen Karten, wodurch sich einige Innovationen ergaben, wie beispielsweise die doppelte diagonale Darstellung der Bildkarten, damit die Karten nicht mehr gedreht werden mussten um sie in aufrechte Position zu bringen. Ein Detail, dass sich äußerst störend auf die Spiele ausgewirkt hatte.

Kartenspiele sind beliebt

Im Vergleich zu Brettspielen können Kartenspiele problemlose Pausenfüller für Unterwegs sein. Ein Kartenspiel kann man, im Gegensatz zu Brettspielen, mitsamt den Figuren, wesentlich einfacher bei sich führen und hat es jederzeit griffbereit zur Hand. In ihrer Vielfalt stehen Kartenspiele den Brettspielen übrigens in Nichts nach. Die beliebtesten Klassiker bei den Kartenspielen sind, neben vielen anderen Spielevarianten, Skat, Doppelkopf, Rommee, Canasta und Bridge.

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