Domino

Wie lange es das Domino-Spiel gibt und wie es entstanden ist, kann niemand mit Gewissheit sagen. Vermutet wird allerdings, dass es sich um eine chinesische Erfindung handelt, die durch Marco Polo importiert wurde.

Domino ist ein Legespiel, welches mit Spielsteinen gespielt wird, die in zwei Felder geteilt sind. Auf beiden Feldern befindet sich eine gewisse Anzahl Augen.

So wird Domino gespielt

Klassischerweise spielt man Domino folgendermaßen: Der Spieler mit der höchsten auf einem Stein befindlichen Augenzahl beginnt und legt den ersten Stein. Der nächste Spieler muss nun einen weiteren Stein so anlegen, dass zwei identische Augenzahlen nebeneinander liegen. Ist es einem Spieler nicht möglich, anzulegen, muss dieser aus einem Beutel, in welchem sich weitere Dominosteine befinden, zur Strafe zwei Steine ziehen. Ist der Beutel leer, muss der Spieler, der nicht anlegen kann, eine Runde aussetzen. Der Spieler, der als erstes all seine Steine „verbaut“ hat, gewinnt das Spiel.

Neben dieser klassischen Variante sind inzwischen weitere Spielmöglichkeiten bekannt. Bei der ungarischen Domino-Form legt beispielsweise ein Spieler so oft hintereinander an, bis er keinen passenden Stein mehr findet. Die italienische Variante ist ein klein wenig komplizierter. Bei dieser geht es darum, alle Augen beider Felder zusammenzuzählen und die entsprechende Augenzahl anzulegen.

Zu welchem Zweck können Dominosteine noch verwendet werden?

Im Laufe der Jahre wurden die Dominosteine Zweck entfremdet. Viele Spieler stellen sie beispielsweise hochkant in eine Reihe und schieben dann den ersten Stein an, sodass eine interessante Kettenreaktion ausgelöst wird. Zudem lassen sich aus den kleinen Dominosteinen durch Stapelkunst herrliche „Bauwerke“ errichten.

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