Dame

Das Brettspiel Dame ist ebenfalls ein strategisches Brettspiel, wobei es sich hierbei um ein Brettspiel handelt, welches zu den Spielen mit vollständiger Information zählt. Das bedeutet, dass sich beim Dame eine Spielstrategie finden lässt, bei der der Sieg nicht mehr vom Glück abhängig ist.

Im deutschsprachigen Raum erfreut sich dieses Spiel zwar nicht besonderer Popularität, dafür aber in Russland und den Niederlanden umso mehr. Hier wird Dame sogar als Profisport praktiziert. Auch hier wird auf einem Spielbrett gespielt, wessen Felder kleine Quadrate sind und schwarze und weiße Felder aufweisen. Es entspricht als dem Aufbau und der Optik des Schachbretts.

So wird Dame gespielt

Dame ist ein Spieleklassiker für 2 Spieler

Absoluter Klassiker für 2 Spieler: Dame ist ein Strategiespiel – hier von Schmidt Spiele

Die Spielfiguren sind kleine flache Spielsteine mit runder Form. Die Steine werden aber lediglich auf den schwarzen Spielfeldern  bewegt.  Die Steine des Gegners müssen übersprungen werden, das geht allerdings nur dann, wenn das Feld hinter dem gegnerischen Stein auch frei ist. Kann man daraufhin noch einen Zug machen, wird der Spielzug auch direkt fortgesetzt. Hat man dann die Grundlinie des Gegners erreicht, wird das als „Dame“ bezeichnet und kenntlich gemacht, indem man den eigenen Stein auf den Stein des Gegners setzt. Es gibt also Sprungregeln für die einzelnen Steine, als auch für die „Dame“.

Variante: Türkische Dame

In der Türkei wird Dame noch gänzlich anders gespielt, denn hier wird nicht diagonal sondern waagerecht gespielt, das heißt, dass hier auch die weißen Spielfelder in das Spiel mit einbezogen werden. Den Gegner zu schlagen ist bei der türkischen Variante des Spiels Zwang. Auch viele weitere orientalische Varianten des Spiels ähneln eher dem türkischen Spiel als dem europäischen.

Variante: Französische Dame

Seinen Ursprung hat dieses Brettspiel in der Zeit des 10. Oder auch 11. Jahrhunderts in Südfrankreich. Selbst damals hat man für das dame-Spiel das bekannte Schachbrett genutzt. Damals konnte die Dame aber immer nur ein Feld weiter ziehen. Damals musste man auch nicht jede Gelegenheit nutzen um den Gegner zu schlagen, was heute Pflicht ist.

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